Porta Aurea | Zlatá Brána apartments

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Das Haus befindet sich im Herzen der Prager Altstadt. Die bauhistorische Untersuchung beweist, dass es auf dem ursprünglichen romanischen Unterbau gebaut wurde, im Erdgeschoss gibt es einen erhaltenen gotischen Kern, das Haus wurde dann im Barockstil fertig gebaut und im Klassizismus umgebaut. Die heutige Gestalt stammt aus dem Jahre 1870, sie ist Werk von dem Architekten und Bauer Kašpar Předák auf Wunsch von Josef Stauss, der mein Vorfahr war. Das Haus hat eine sehr abwechslungsreiche Geschichte der Besitzer, aber angesichts des Brandes des Rathauses im Jahre 1945 wurde auch ein deutlicher Bestandteil des Archives zu Asche. Die ersten belegten Erwähnungen kommen aus der Zeit nach der Schlacht am Weißen Berg, zu dieser Zeit wurde das Haus zweien Brüdern, Freiherren von Alttabor (Sezimovo Ústí) konfisziert. Damals wurde das Gebäude Ouštecký-Hof genannt. Während langer Zeit war es Teil des wirtschaftlichen Hinterlandes des Dominikanerklosters bei St. Ägydi-Kirche (kostel sv. Jiljí) in der Husstraße (früher Dominikanerstraße). In den späteren Jahren kam das Haus wieder in privaten Besitz. Am 18. November 1847 wurde hier Alžběta Pechová, bekannt als Eliška Krásnohorská, geboren. In der Hälfte des 19. Jahrhunderts befand sich in diesem Haus auch der Wotzel-Lehrinstitut für Jungen, wo Jan Neruda als Tschechisch- und Deutschlehrer tätig war. Zwischen 1919 und 1922 befand sich im zweiten Stock der Sitz der Freimaurerloge Johann Amos Comenius, derer Mitglied auch Václav Havel Sr. war. Nach 1945 wurde das Haus enteignet und verfiel unter Verwaltung des Kreisbetriebes für Wohnungswirtschaft (OPBH). Im Haus gab es Privatwohnungen, Autogenossenschaft Prag und Genossenschaft Lověna, die in 80er Jahren durch den Fall der Maschinenpistolen, die im Keller des Hauses versteckt waren, berühmt wurde :-) 1992 kam es zur Rückgabe von enteignetem Vermögen den Nachkommen von J. Stauss, der drei Töchter hatte. Die jüngste Tochter Helena war Ehefrau meines Urgroßvaters, Prof. Otakar Kukula. Seit 1993 ist „Hussträßchen“ (tsch. umg. Husovka) mein Heim. Zwischen 1997 und 2004 habe ich das Haus von den Mitinhabern abgekauft und komplett repariert und renoviert.
Lucie Kukulová
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